Montag, 9. Dezember 2013

kein Alkohol ist auch keine Lösung

Das heutige Kalenderblatt bietet Platz für ein Foto, und zwar "mein peinlichstes Weihnachtsfeierfoto". Ich kann mich nicht erinnern, mich jemals auf einer betrieblichen Feier daneben benommen zu haben. Und wenn, dann wäre es nicht dokumentiert. Der Platz bleibt also leer.

Mir persönlich wäre es wahnsinnig peinlich, nach so einem Totalausfall wieder Firmenboden zu betreten, wohingegen es unter den Kollegen meines Mannes offenbar zum guten Ton gehört, sich so richtig abzuschießen. Solange nicht mindestens einer am Tisch mit dem Kopf im Erbrochenen hängt, war es keine wirklich gelungene Feier. Das letzte Beisammensein wurde gekrönt von dem Versuch eines Auszubildenden, sich vom Schiff in den Fluss zu stürzen. Boah, voll lustig!

Dagegen geht es bei uns vergleichsweise ja richtig gesittet zu. Knigge-Gegner würden es vermutlich als spießig bezeichnen. Auch bei uns fließt Alkohol in größeren Mengen - und ich hab ja auch noch nicht nachgeguckt, wie es meinen lieben Kollegen am nächsten Morgen so geht - aber so richtige Fremdschäm-Aktionen hat es noch nicht gegeben. Naja, ich bin ja auch noch nicht soooo lange dabei. Außerdem steht die diesjährige Weihnachtsfeier noch aus :o)

Kommentare:

  1. Mit einem solchen Foto hätte dir wohl Franz Beckenbauer gut aushelfen können, als er noch ein paar Jährchen jünger war. Mein peinlichstes Weihnachtsfeierfoto ist das, auf dem ich nicht drauf bin. Ich gehe seit einigen Jahren prinzipiell nicht mehr auf die Betriebsweihnachtsfeier, weil ich unsere besoffene Chefin einfach nicht mehr ertragen kann.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. das wäre natürlich auch ein Grund, sich zu betrinken...

      Löschen
  2. Boaah, ich hasse die Typen, die eine Feier erst als gelungen empfinden, wenn sie sich dabei abschießen konnte. Ekelhaft.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. früher galt das vielleicht mal als Maßstab - aber dann wären diese Typen in den letzten 30 Jahren um keinen Monat mehr gealtert. Ich bin auch froh, dass bei den Feiern dort die Ehepartner nicht erwünscht sind!

      Löschen
  3. Gut gegeben, aber da ich immer die Feiern organisiert habe (Chef), konnte es gar nicht zum Besäufnis werden. Erstens hätte sich das keiner getraut, und zweitens habe ich der Bedienung immer aufgetragen, daß keine harten Sachen ausgeschenkt werden dürfen. Und die Mitarbeiter hatten trotzdem ihren Spaß, bis morgens früh um drei. Gut, es gab auch nur Champagner, aber der dreht auch ganz schön...

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. oh es gibt sie anscheinend noch, die Feiern bei denen das gesellige Beisammensein im Vordergrund steht. In meiner ehemaligen Firma werden neuerdings auf Feiern immer sofort die smartphones rausgeholt - aber die sind bei dir sicher auch zu Recht verboten

      Löschen
  4. Das hätte sich niemand getraut, mit dem Chef rumzulachen und dann:
    Moment mal... Und einen Griff zum Mobile.
    Da hätten alle gerufen: SachmalspinnstDu???

    AntwortenLöschen